
Spermidin ist ein körpereigener, in praktisch allen Lebewesen vorkommender Stoff aus der Gruppe der Polyamine, dem seit einigen Jahren eine mögliche Schlüsselrolle bei Alterungsprozessen, Herz‑Kreislauf-Erkrankungen und zellulärer Regeneration zugeschrieben wird.
Typischerweise spermidinreiche Lebensmittel sind:
– Weizenkeime, Weizenkeimöl und Vollkornprodukte,
– Sojabohnen und andere Hülsenfrüchte,
– gereifter Käse,
– bestimmte Pilze.
Der Gehalt in der Nahrung variiert stark, und die Ernährung gilt als der wichtigste modifizierbare Faktor, um die Aufnahme zu beeinflussen; diverse Fach- und populärwissenschaftliche Beiträge betonen, dass eine spermidinreiche, weitgehend pflanzenbasierte Kost im Vordergrund stehen sollte, bevor Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.
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