Umgang mit Mobbing

Alte Mindmap „Mobbing Gegenwehr“ und „Cybermobbing“ mal erneuert:

Mobbing ist ein ernstes und komplexes Thema, das sowohl psychische als auch körperliche Auswirkungen haben kann. Was man konkret dagegen tun kann, hängt stark vom Kontext ab – ob es am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein oder sogar online geschieht. Grundsätzlich gibt es mehrere Ebenen, wie man sich schützen und aktiv gegen Mobbing vorgehen kann, z.B.:

Selbstschutz und Selbststärkung

Dokumentation aller Vorfälle: Datum, Uhrzeit, Ort, beteiligte Personen und konkrete Handlungen festhalten.

Emotionale Distanz wahren, soweit möglich – den Mobbern keine sichtbare Angriffsfläche in Form von heftigen emotionalen Reaktionen geben.

Selbstwert stärken durch Aktivitäten, die Freude bereiten und Erfolgserlebnisse fördern.

Unterstützung im privaten Umfeld suchen – Freunde, Familie oder Vertrauenspersonen.

Kommunikation und direkte Gegenwehr

Ruhige, klare Ansagen machen („Ich möchte nicht, dass du so mit mir redest.“).

Provokationen nicht mit Aggression beantworten, sondern mit sachlicher Haltung.

Grenzen deutlich machen, auch durch Körpersprache.

Hilfe von außen einholen

Vertrauenspersonen in der Schule (Lehrer, Schulsozialarbeiter) oder am Arbeitsplatz (Vorgesetzte, Betriebsrat, Personalabteilung) informieren.

Externe Beratungsstellen oder Hotlines kontaktieren, die auf Mobbing spezialisiert sind.

Rechtliche Schritte prüfen: In schwerwiegenden Fällen kann auch eine Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede, Nötigung oder Körperverletzung sinnvoll sein.

Langfristige Strategien

Resilienztraining oder Selbstbehauptungskurse besuchen.

Psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen, um mit den Belastungen umzugehen.

Netzwerke aufbauen: Je mehr soziale Rückendeckung man hat, desto schwerer haben es Mobber.