
Das Drei-Töpfe-Modell ist ein dynamisches Konzept zur Vermögensentnahme im Ruhestand, das 1998 von dem US-amerikanischen Finanzplaner Michael Stein entwickelt wurde.
Das Modell markiert einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Finanzplanung: Die systematische Kapitalentnahme orientiert sich nicht an der reinen statistischen Restlebenserwartung, sondern konsequent an der erwarteten Gesundheitserwartung der Ruheständler.
Plane nicht nach Lebenserwartung, sondern nach Gesundheitserwartung
Das Modell unterteilt den Ruhestand in drei chronologische Lebensphasen, deren Budgetierung direkt an die jeweilige physische Aktivität und die empirische Konsumentwicklung gekoppelt ist.
Topf 1: Go Years – 65 % des Kapitals
Topf 2: Slow Go Years – 20 % des Kapitals
Topf 3: No Go Years – 15 % des Kapitals
